Philips SpeechExec ist eine Diktier- und Schreibsoftware: Berufsträger diktieren mit SpeechMike oder Pocket Memo, das Sekretariat schreibt die Diktate mit Fußschalter ab. Auf dem Terminalserver (Microsoft Remote Desktop Services) läuft SpeechExec neben der Kanzleisoftware in unserem Rechenzentrum; der PC reicht Mikrofon, Tasten und Fußschalter in die Sitzung durch. Philips unterstützt die Diktiersoftware ebenso unter Citrix und VMware Horizon.
Wie wir SpeechExec auf dem Terminalserver aufbauen
SpeechExec Enterprise besteht aus Dictate für die Diktierenden, Transcribe für die Schreibkräfte und dem Enterprise Manager für Benutzer, Arbeitslisten und Lizenzen. Alle drei installieren wir auf Ihrem Terminalserver, die Diktatordner liegen auf dem eigenen Datei- und Datenbankserver Ihrer Umgebung, mit eigenem Eingangsordner je Autor.
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Der heikle Teil ist der Weg vom Gerät in die Sitzung. Remote Desktop überträgt Ton, aber nicht von sich aus die Tasten eines SpeechMike oder die Pedale eines Fußschalters. Das übernehmen die Philips Speech Extensions: Wir verteilen die Client-Erweiterung auf Ihre Windows-PCs und prüfen jedes Gerät einzeln – an Arbeitsplätzen mit beA-Kartenleser auch, dass sich die Geräte nicht stören. Was für beA selbst im Terminalserver gilt, steht im Ratgeber beA im Terminalserver.
Wandelt Dragon die Diktate vorab in Text um, gehört auch das in den Pilot; mehr dazu unter Dragon Legal im Terminalserver.
Wer ist zuständig, wenn das Diktat hakt?
Bei Diktaten sind drei Stellen beteiligt: das Gerät, die Software und die Umgebung. Die Zuständigkeit ist bei uns festgelegt:
- Wir kümmern uns um Terminalserver, Dateiablage, Speech Extensions, Sicherung und Updates. Reagiert ein Fußschalter nicht oder fehlen Diktate in der Arbeitsliste, machen wir die Erstanalyse.
- Ihr Philips-Fachhändler beantwortet Fragen zu Lizenzen, Workflow-Regeln und zur Bedienung und tauscht defekte Geräte.
- Liegt der Fehler in SpeechExec selbst, bereiten wir ihn mit Version, Gerät, Sitzungsart und Zeitpunkt für den Händler bzw. Philips auf.
Philips SpeechLive oder SpeechExec auf dem eigenen Terminalserver?
Philips bietet mit SpeechLive eine eigene Cloud-Lösung im Browser an, auf Wunsch mit Schreibdienst. Für Kanzleien, die nur diktieren und abschreiben lassen, ist das ein naheliegender Weg. Der Terminalserver passt, wenn SpeechExec Teil eines Kanzlei-Desktops mit Kanzleisoftware, Office und Ablage ist und die Diktate bei den Akten bleiben sollen. Die Unterschiede stehen im Ratgeber Terminalserver oder Cloud-Kanzleisoftware.
Ehrlich gesagt: unsere Erfahrung mit SpeechExec
SpeechExec setzen wir in der eigenen Kanzleigruppe nicht ein. Ob jedes Ihrer Geräte in der Sitzung so reagiert wie am lokalen PC, sehen wir deshalb im Pilot, bevor die Kanzlei umzieht – nicht erst am ersten Arbeitstag.
Welche Programme wir außerdem betreiben, sehen Sie unter Kanzlei-Hosting, alle Pakete und Zusatzleistungen unter Preise. Wie ein Umzug ohne Stillstand abläuft, steht im Ratgeber Kanzleiserver umziehen.