Beim Sage 100 Hosting laufen Rechnungswesen und Warenwirtschaft nicht mehr auf einem Server in Ihrem Haus, sondern auf eigenen virtuellen Servern in unserem Cluster. Ihre Mitarbeitenden melden sich per Remote Desktop an einem Terminalserver (Microsoft Remote Desktop Services) an; dort laufen Sage 100, Office und Outlook, dahinter SQL Server und Sage Application-Server. Andere Bezeichnungen sind Sage 100 Terminalserver oder Sage 100 Cloud Server.
Wie wir Sage 100 auf dem Terminalserver aufbauen
Sage 100 betreiben wir ab dem Paket Professional mit drei eigenen virtuellen Servern: einem Terminalserver für den Sage-100-Client, Office und Outlook, einem Domänencontroller und einem Datei- und Datenbankserver, der die Ablage, den SQL Server und den Sage Application-Server trägt. Sage bezieht seine Werte auf Server, die nur die jeweilige Rolle tragen; laufen weitere Programme mit, sind sie zu erhöhen. Wir rechnen deshalb jede Rolle einzeln: Bei fünf Anwendern empfiehlt Sage für den Terminalserver 16 GB plus 4 GB je Sitzung, also 36 GB, für den SQL Server 32 GB und für den Application-Server 12 GB.
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Welches Paket passt, hängt von der Zahl Ihrer Mitarbeitenden ab: bis 10 Professional mit einem Terminalserver, ab 11 Premium. Denn für mehr als zehn gleichzeitige Sitzungen bräuchte ein einzelner Terminalserver nach den Sage-Werten 60 GB und mehr. Premium verteilt die Last deshalb auf mindestens zwei Terminalserver; fällt einer aus, arbeitet Ihr Team auf dem anderen weiter. Bei Bedarf bekommt der Application-Server dann einen eigenen Server. Die Pakete im Vergleich finden Sie unter Preise – sie heißen „Kanzlei“, gelten aber genauso für Unternehmen.
Wer ist zuständig, wenn Sage 100 hakt – Business Partner, Sage oder Hoster?
Sage 100 wird in der Regel über einen Sage Business Partner eingeführt, der Masken und Auswertungen anpasst. Er bleibt wichtig, auch wenn die Server zu uns ziehen:
- Wir sind zuständig für Server, SQL-Datenbank, Application-Server-Dienste, Sicherung, Updates und den Zugang. Ist Sage 100 langsam oder findet der Client den Application-Server nicht, machen wir die Erstanalyse.
- Ihr Business Partner ist zuständig für Lizenz, Anpassungen, Partnerlösungen, Schulung und fachliche Fragen. Für seine Arbeit richten wir ihm einen eigenen Zugang ein, den Sie freigeben.
- Liegt der Fehler in Sage 100 selbst, bereiten wir Version, Fehlermeldung und Protokolle für Partner und Sage-Support auf.
Sage 100cloud über einen Partner oder eigener Terminalserver?
Sage bietet Sage 100 auch als Sage 100cloud im Mietmodell an; die Infrastruktur dafür stellen laut Sage ausgewählte Cloud-Partner in Deutschland. Wenn Ihr Business Partner ein solches Hosting anbietet und Sie Lizenz, Anpassung und Betrieb aus einer Hand möchten, ist das ein naheliegender Weg.
Unser Angebot passt, wenn neben Sage 100 weitere Programme laufen, etwa DMS oder Banking, und Sie eigene Server mit offenen Preisen und einen Betreiber unabhängig vom Lizenzvertrieb möchten. Die Lizenzfragen zu Office klärt der Ratgeber Office auf dem Terminalserver, weitere Programme zeigt die Übersicht Hosting für kaufmännische Software, für kleinere Betriebe gibt es Sage 50 Hosting.
Ehrlich gesagt: unsere Erfahrung mit Sage 100
Sage 100 betreiben wir bisher nicht im eigenen Haus. Für Buchmeister, eine Steuerkanzlei-Gruppe mit rund 50 Mitarbeitenden betreiben wir Terminalserver, SQL Server, Active Directory und servergespeicherte Profile mit ADDISON – das sind die Bausteine, die Sage 100 braucht. Sage 100 selbst kennen wir aus den Herstellervorgaben; deshalb testen wir jede Installation mit Ihren Pilotnutzern und Ihrem Business Partner, bevor umgezogen wird. Wie ein solcher Umzug ohne Stillstand abläuft, beschreibt der Ratgeber Server umziehen ohne Stillstand.